Das offene Bein stellt in der Regel die nicht erwünschte Komplikation eines Venenleidens dar. Vor der Behandlung steht die Abklärung der Ursache des sogenannten Ulkus. Neben ausgeprägten Krampfadern, Zuständen nach Thrombose können auch arterielle Durchblutungsstörungen, Autoimmunerkrankungen oder ein Diabetes die Ursache sein.
Die konservative Behandlung des Ulkus erfolgt nach den Gesichtspunkten des modernen Wundmanagements zusätzlich zu einer adäquaten Kompressionsbehandlung. Häufig ist eine zusätzliche Entstauungstherapie erforderlich. Ulcera, die unter diesem Schema nach vier Wochen keine wesentliche Besserung zeigen, werden durch das operative Shaving saniert. Diese Spezialmethode muss unter klinischen Bedingungen durchgeführt werden (zur Steigerwaldklinik) und führt in über 80 % zum Abheilen des Geschwürs.
Eine weitere Behandlungsmaßnahme ist die Vakuummethode, die ebenfalls in der Klinik durchgeführt wird.
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